Datum: 16. August 2018 
Alarmzeit: 12:34 Uhr 
Alarmierungsart: Drehleiter, ELW-Gruppe, MANV2, Zug 1, Zug 2 
Art: Brand 
Einsatzort: Eisenbahnstraße 
Einsatzleiter: Sascha Seidel 
Fahrzeuge: HLF 20/16, DLK 23/12, ELW 1, ELW 1 (Feuerwehr Ense), Kdow, LF 10 (Feuerwehr Ense), LF 10/6 Echthausen, LF 10/6 Wickede, LF 10/6 Wimbern, MTF Echthausen, MTF Wickede, RW 1 
Weitere Kräfte: 5x Rettungsdienst (RTW), DRK Ense, DRK Wickede, Feuerwehr Ense, Kreisbrandmeister, Kreisfeuerwehrzentrale, Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Polizei, Rettungsdienst (NEF) 


Einsatzbericht:

Gegen 12:30 Uhr wurden wir zu einem metallverarbeitenden Betrieb gerufen. Alarmiert zu einem brennenden Ofen, so die erste Meldung aus der Leitstelle. In der ersten Einsatzphase wurden noch 8 Personen in der Produktionshalle vermutet und gemeldet  

Daraufhin wurde durch die Kreisleitstelle nach MANV2 (Massenanfall von Verletzten) alarmiert. Dieses Alarmstichwort alarmiert auf einen Schlag rund 30 Rettungsdienstkräfte mit mehreren Fahrzeugen. Diese setzen sich aus dem Regelrettungsdienst der anliegenden Kommunen und Kreise und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen zusammen.
Parallel wurde zur Unterstützung des Rettungsdienstes die ELW-Gruppe alarmiert. Ebenso wurde zum Zug 1 auch der Zug 2 (Wimbern und Echthausen) alarmiert.

Aufgrund der Vielzahl von eintreffenden Rettungsdiensten, Feuerwehr und anderen Hilfsoganisationen wurde die Feuerwehr Ense alarmiert, um einen Bereitstellungsraum zu führen.

Vor Ort wurde die Produktionshalle evakuiert und letztlich vier Personen an den Rettungsdienst übergeben. Gleichzeitig kämpften wir uns mit mehreren Trupps unter Atemschutz den Weg durch die verqualmte Produktionshalle vor. Die Ursache war jedoch schnell gefunden. Eine defekte Ölleitung in der Nähe eines Schmelzofens führte zu der Entwicklung des Qualms. Nachdem weiteres Austreten von Öl durch Abschiebern der Leitung sichergestellt war, konnten wir die Örtlichkeiten belüften und führten noch unterschiedliche Messungen durch.

Anschließend konnten die etwa 75 im Einsatz befindlichen Helfer wieder abrücken.